Sie wissen dieses Jahr einfach nicht, womit Sie das Osternest für`s vierbeinige Familienmitglied füllen sollen? Nico und Josie hatten eine tolle Idee!
Das ist Nico, und hier ist seine Geschichte.
Hallo liebe Cani di Italia-Freunde,
ich heiße Nico, bin 11 Jahre alt und habe eine Spastik. Deshalb gehe ich in die Fritz-Felsenstein-Schule, wo ich auch Ergotherapie bekomme. Seit drei Wochen haben ich und meine Familie endlich einen Hund - unsere Josy.
Angefangen hat das mit den Hundekeksen damit, weil ich überall in meiner Schule erzählt habe, dass ich einen Pflegehund aus Italien bekomme und mich ganz arg darauf freue.
Meine Ergotherapeutin Petra hat sich gedacht, na, Kneten ist ja super für die Ergo, wir könnten doch zur Begrüßung von Josy Hundekekse für sie backen.
Gesagt, getan, ich habe geknetet, gewalzt und ausgestochen, was das Zeug hielt. Wir hatten sogar Knochenausstecher - also richtig professionell ging es hier zu. Eine ganze Dose voll mit Hundekeksen war das Ergebnis meiner Arbeit in der Ergostunde. Der Pflegehund konnte also kommen.
Als Josy bei uns ankam, mussten wir feststellen, dass sie Trockenfutter total doof findet. Na prima, dachten wir uns, so eine verwöhnte Italienerin. Auch sämtliche Leckerlies, die der Rauhhaardackel meiner Oma super gerne frisst - wenn er mal eines kriegt, bei uns ist der nämlich immer auf Diät gesetzt - mochte sie auch nicht.
Meine Leberwursthundekekse hingegen waren der Renner, die fraß sie voller Genuss. Sie konnte gar nicht genug davon bekommen.
Also wenn Ihr mal Hundekekse für den feinen italienischen Gaumen braucht, hier das Rezept:
Rezept für Hundekekse
150g Vollkornweizenmehl
100g Haferflocken
200ml Wasser oder salzlose Brühe
150g Leberwurst
Du kannst jetzt noch geriebenen Käse oder frische Kräuter (Petersilie, Majoran) zufügen. Ist die Masse noch zu dünn, mit Mehl festigen. Dann eine dicke Wurst formen, kleine Scheiben schneiden und nach Belieben formen (z.B. wie Knochen). Backpapier aufs Blech und die Knochen drauflegen. Dann bei 150 Grad eine Stunde backen. Ofen ausschalten. Danach die Backofentür leicht öffnen und die Knochen über Nacht im warmen Ofen lassen. Oder an einem warmen Platz gut trocknen lassen.
Also, ich habe den Teig wie oben beschrieben zubereitet, nur dass ich noch ein paar Löffel mehr Mehl dazugetan habe, bis ein glatter, nicht mehr klebriger Teig entstand, den ich dann eine Stunde in den Kühlschrank tat. Ich empfehle, immer nur einen kleinen Teil auszurollen und den Restteig wieder in den Kühlschrank zu tun, im kalten Zustand lässt er sich besser ausrollen. Ich habe einen Teil mit Miniausstechern gemacht.
Kleine Kekse brauchen etwa 20 bis 30 Minuten, große 30 bis 45 Minuten.
PS: Am Sommerfest gibt`s Nachschub zum Kaufen. Bestimmt auch neue Kreationen. Die Rezepte dazu gibt`s dann wieder auf der Homepage.
Servus und Ciao
Euer Nico
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