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Die schönen Sonntage....

...beginnen mit WhatsApp um 8.47 von Adoptanten (von denen man seit ewigen Zeiten nix mehr gehört hat) mit Nachrichten, bei denen man mit einem Schlag wach ist (abgesehen davon, daß ich um die Zeit eh schon 3 Stunden wach war).

"...ich wende mit heute mit einem sehr schweren Herzen an dich..." --> meine Lieblingsfloskel.
Dann ellenlange Erklärungen.... die erspare ich Ihnen.

Und dann meine Lieblingsstelle, die möchte ich nicht vorenthalten:
"...Dennoch zeigt uns das, dass das Risiko weiterer Vorfälle besteht - und wir möchten Toni unbedingt davor schützen in eine Situation zu geraten in der der am Ende als "Problemhund" abgestempelt wird..."  mein Gott was hat der Hund für ein Glück....

Toni, früher Anton, wurde vor ca. 4 Jahren abgegeben & Stein & Bein & alles wurde geschworen (incl. dem Rückhalt der Familie) alles zu geben, lebenslange Treue & Liebe wurden versprochen. Ich glaube schon, daß er geliebt wurde & geliebt wird. Aber ich glaube auch, daß hier der leichtere Weg gegangen wird. Statt mit einem Hund - der 4 Jahre in Familie ist zu arbeiten (es wurde gearbeitet, aber ggf. halt in die falsche Richtugn) - wird der Weg der Abgabe gewählt. Innerfamiliärer Druck.

Was mich aber persönlich am Meisten schockt: 4 Jahre lang hat keiner was negatives gesagt, sich gemeldet oder gar um Rat oder Hilfe gebeten. Ich will niemanden anklagen, auch wenn es sich vielleicht so liest. Aber ich möchte nicht den Hund vor den Bus schmeissen, wenn er nichtmal was dafür kann.

Hier der Vermittlungstext seiner Familie: (und ich wundere mich gerade nochmal: Warum wird er abgegeben???)

Toni, ursprünglich Anton, ist ein etwa 5 Jahre alter Rüde mit einem besonders feinen und sensiblen Wesen. Er ist ein verschmuster, liebevoller Begleiter, der die Nähe zu seinen Menschen sehr genießt und eine enge Bindung aufbaut.
Toni ist ein sogenannter Angsthund, hat aber in den letzten Jahren mit viel Geduld, Liebe und Vertrauen bereits große Fortschritte gemacht. In ihm steckt ein Hund, der lernen möchte und kann – wenn man ihm die Zeit gibt, die er braucht. Neue Situationen, fremde Umgebungen und unbekannte Menschen begegnet er zunächst vorsichtig. Besonders bei Männern braucht er etwas länger, um Vertrauen zu fassen. Hat man jedoch sein Herz gewonnen, zeigt er seine unglaublich liebevolle und treue Seite.
Im Alltag ist Toni ein angenehmer Begleiter: Er beherrscht die grundlegenden Kommandos, läuft sowohl an der Leine als auch frei sehr zuverlässig und orientiert sich gut an seinem Menschen. Auch im Umgang mit besonderen Alltagssituationen – wie Spaziergängen am Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl – zeigt er sich ruhig und angepasst.
Das Autofahren gehört nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Kürzere Strecken meistert er problemlos.
Toni liebt es, sich auf großen Wiesen auszutoben, zu rennen und seine Nase einzusetzen – er ist ein echter „Nasenhund“. Erste Erfahrungen im Mantrailing hat er bereits gesammelt und zeigte dabei viel Freude und Talent, konnte jedoch aus zeitlichen Gründen nicht weiter gefördert werden. Außerdem ist er ein großer Wasserliebhaber und genießt es sehr, zu schwimmen und im Wasser zu spielen.
In Toni steckt unter anderem die Rasse Segugio Italiano, was seinen ausgeprägten Spürsinn und seine Freude an Nasenarbeit zusätzlich erklärt.
Mit anderen Hunden ist Toni absolut verträglich, egal ob Rüde oder Hündin. Er zeigt sich sozial, freundlich und unkompliziert im Umgang.
Für Toni wünschen wir uns ein ruhiges, verständnisvolles Zuhause bei Menschen, die ihm Sicherheit geben, ihn nicht überfordern und ihm weiterhin die Zeit lassen, die er braucht. Wer sich auf ihn einlässt, gewinnt einen treuen, liebevollen und ganz besonderen Begleiter.

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