...in der Spielstunde der "Anda Hundeschui" (für Nichtbayern: anderen Hundeschule) im Germerswang bei Maisach!

Erstmal ausziehen, damit nachher keiner hängenbleibt.

Erst wenn alle fertig sind, geht`s los.

Uuuund - ab geht`s....

Setterbübchen und Co in ihrem Element!

Dazwischen wird das Abrufen geübt.

Menschen!!! Man muss sie liebhaben, aber verstehen kann man sie nicht... 

Aber gleich geht`s weiter, und nun hat man auch mal Zeit, die Zwergerln auf dem Nachbarplatz durch den Zaun hindurch zu begrüßen.

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Übungen für die Disziplin.

Das ist so langweeiiilig....

Bin ich nicht gut? UND schön? Und EIGENTLICH schon so gut wie perfekt?!?!?

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In den Spielstunden der Anda Hundeschui (angeboten für Vierbeiner jeden Alters) bekommen vor allem Hunde, die man (noch) nicht ableinen kann (oder die wenig Möglichkeiten zum Kontakt mit Artgenossen haben) die Gelegenheit, unter KONTROLLIERTEN Bedingungen auf einem eingezäunten Platz mit Ihresgleichen herumzutoben.

Die Gruppen werden individuell nach Alter, Größe und Temperament zusammen gestellt und jede Gruppe durch mindestens zwei Trainer überwacht.

Denn - um es mit den Worten von Trainerin Uschi zu sagen - Hunde sind nicht grundsätzlich soziale Wesen. 

Anders ausgedrückt: Sie sind nicht die reinen Unschuldsengelchen, die wir so gerne in ihnen sehen, sondern letztendlich "auch nur Menschen". Man findet unter ihnen Mimöschen, die schon mal prophylaktisch petzen gehen, welche, denen die Worte "Hau mich" quasi auf die Stirn geschrieben zu sein scheinen, grobmotorische Rüpel, übereifrige Kavaliere, die nicht wissen, wann genug ist und die ewigen Stänkerer, die, wenn man sie lässt, sofort den Schwächsten am Platz auf`s Korn nehmen.

In einem Rudel (einer Familie) rütteln sich - wenn es so läuft, wie es sollte - die Umgangsformen im täglichen Miteinander auf ein sozial verträgliches Maß zurecht.

Unter so vielen dagegen - die nicht zusammen leben - kann die Gruppendynamik unter ungünstigen Umständen katastrophal entgleisen (Parallelen zu anderen noch lebenden Säugetieren dürfen übrigens durchaus gezogen werden!)

Deshalb werden die Gruppen sorgfältig zusammen gestellt. Deshalb vor allem auch behalten die Trainerinnen das Geschehen die ganze Zeit im Auge. 

Interaktionen, die zu kippen drohen, werden unterbrochen. Die Besitzer erhalten Anleitungen, ihren Hund zu "lesen" und wie - und wann - nötigenfalls einzugreifen sei.

Gelegentlich wird ein Teilnehmer "ausgetauscht"  - entweder, weil er in der eigenen Gruppe zu sehr dominiert und einen Dämpfer benötigt, oder weil er dort von den anderen zu sehr in die Opferrolle gedrängt wird.

Eines wird jedenfalls glasklar - die als Alternative zum Freilauf immer mehr in Mode kommenden abgezäunten Plätze, wo die unterschiedlichsten Hunde, die sich nicht einmal kennen, unkontrolliert von mehr oder minder ahnungslosen Besitzern aufeinander losgelassen werden, sind ganz sicher nicht die Lösung - es sei denn, man lege Wert darauf, die Hundeschulen mit weiteren, selbst produzierten Problemhunden zu beliefern.

Wollen Sie Ihrem Hund also etwas Gutes tun, schauen Sie sich genau an, wie solche Spielstunden gehandhabt werden. Passen die Hunde von Alter, Größe und Temperament her zusammen? Ist - mindestens! - ein kompetenter Betreuer dabei, der aufpasst und im Bedarfsfall eingreift?

Dann allerdings kann das freie Toben mit Artgenossen eine wunderbare Erfahrung sein.

Die anda Hundeschui veranstaltet übrigens natürlich nicht nur Spielstunden, sondern hat ein breitgefächertes Angebotsspektrum vom Basisgehorsam über Tricks zum Antijagdtraining. Am besten informieren Sie sich selbst auf der Homepage der Anda Hundeschui.

Oder Sie begleiten unseren Erstklässler Meo demnächst zum Rückruftraining LächelndLächelndLächelnd!

 

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