Der Besuch bei Pina

Ein Besuch auf der Pflegestelle bei Pina ist immer ein großes Risiko für mich - zu viele Seggugios mit ihren albern langen Ohren, dem unnachahmlichen Gang und den - sagen wir mal - interessanten Stimmen, da möchte ich am liebsten einen jeden einpacken. Dieses Mal traf ich Benji wieder, der bei meinem letzten Besuch gerade bei Pina ankam. Was für ein Bild des Elends er damals war. Rappeldürr, total verschüchtert. Jetzt dagegen würden wohlmeinende Zeitgenossen ihn als Bild des blühenden Lebens bezeichnen. Respektlosere Gestalten wie ich nennen ihn durchaus liebevoll gemeint einen dicken Dödel... Lord Byron hat nun wirklich so lange Ohren, dass man sie locker am Hinterkopf verknoten kann. Beim Fressen darf es ihm nicht zu gut schmecken, sonst besteht die Gefahr, dass er seine eigenen Ohren mit verspeist. Er ist der Größte der Seggugios und ein Bild von einem Hund. Der Anblick macht gute Laune. Muffin ist scheu und er hat mit Abstand die individuellste Stimme. Krähen trifft es eher als Bellen :-). Bambi macht ihrem Namen alle Ehre, sie ist ein zartes Rehlein. Alle drei sehr verträglich und das neue Rudel für Rose - hier geht es ihr viel besser.
Zwei der Hunde bei Pina wollte ich mir aus eigenem Interesse genauer anschauen, im Hinterkopf auf der Suche nach dem potentiellen Zweithund zu meinem potentiellen Ersthund White, in einem Leben nach Rönnchen (möge es noch nicht direkt vor der Tür stehen). Zum einen die zarte Rose. Und sie ist genauso reizend, wie ich sie mir vorgestellt hatte (und hoffentlich längst vermittelt, wenn mein Drachenmädchen beschliesst, im Hundehimmel mal für Zucht und Ordnung zu sorgen). Gar nicht schüchtern, sehr fröhlich und wunderschön. Doch dann kam Susi. Die große Susi heisst sie auf den Vermittlungsseiten und ja, sie ist groß. Genau richtig groß, genau richtig fröhlich frech, genau richtig einfach. Ein Powerpaket, aber nicht über den Punkt. (M)ein Traumhund. Meine zweitwärmste Top Five Empfehlung nach meinem Dauerbrenner White (aber zu ihm mehr im Bericht zum Tierheim Caserta). Das wäre ein Traumduo. Aber hey - Freiwillige vor, je eher die beiden vermittelt sind, desto besser und ich würde mich von Herzen für sie freuen. Ich träume nur...
Bei Pina ist es einfach unglaublich friedlich, große Hunderudel mit jeweils viel Platz. Man merkt es den Hunden an, wie gut es ihnen geht. Mandobolino mit seinem schiefen Gesichtchen hat es schlau angestellt, sich einen Dauerplatz in Pinas Herz zu erschleichen. Und zur Krönung des Tages gab es von Pina selbst gebackene glutenfreie Mandelkekse zum Niederknien - Giovanna hat das Rezept bekommen und ich erwarte Großes!

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