Carla-Pflegestellentagebuch

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Danke an alle, die sich von Carlas Schicksal haben berühren lassen und uns bei der Finanzierung ihres Pflegeplatzes unterstützen.

 

Update Angsthündin CARLA

Stück für Stück, Schritt für Schritt.

Die Hand ist nun schon viel weiter oben. Viel fehlt nicht mehr bis zum Halsband.
Wer genau hinsieht und vergleicht, merkt, dass es auch keine leichten Muskelzuckungen beim Start der Berührung gibt.
Sie weiß genau was passiert. Das macht es für sie ein wenig leichter. Sie ist natürlich noch steif, aber der Blick ist schon zeitweise ein wenig offener beim berühren.
Sobald die Berührung zuende ist, ist sie wieder etwas mehr „CARLA“ und wird lockerer, beschnuppert mich, schaut ob bei ihr wirklich noch alles dran ist.

Ansonsten, wenn es nicht darum geht berührt zu werden, schaue ich sie oft an und denke „Eigentlich ist sie schon fast ein ganz „normaler“ Hund...“
Sie bewegt sich recht frei im Schlafzimmer, macht lustige Sachen, hat dreitausend Flausen im Kopf und wenn ich sage: „Carla, lass das, das ist meins.“ schaut sie mich an und sagt „ok“. Aber nicht ängstlich. Sie macht dann eben etwas anderes.
Sie hat so viel Witz und Charme.

Vorgestern dachte sie mal, sie fragt RODDYA, ob sie nicht was lustiges starten wollen. Die Antwort war „nein, du siehst mich gar nicht“, aber der Versuch war da. Ich hab ihr dann gesagt, dass sie RODDYA mal noch in Ruhe lassen soll.

Sie ist eine kleine Schelmin.
Abends klaut sie mir dann Klamotten aus dem Wäschekorb und bastelt sich damit ein Bett😂

Da darf ich dann vorm ins Bett gehen schön noch alles wieder einsammeln. 😂
Aber das ist okay. Irgendwie freue ich mich sogar darüber.
Sie ist so toll. Ich glaube, wenn wir sie endlich angezogen haben, dann geht es mit ihr ganz schnell.

Jetzt sitze ich gerade mit allen anderen (Big, Boomer, Abby, Cassim, Ole und Roddya) im Wohnzimmer und hoffe, dass sie sich vielleicht noch mit dazu gesellt.